Aktuelles

Freie Besichtigung Sativa Neubau

«An schönster Lage unweit der Rheinauer Klosterinsel soll das Ensemble im Chorb zu einem ruralen Wohn- und Arbeitsort verdichtet werden, der die Haltung der Stiftung widerspiegelt. Am Samen der Natur, der Kultur und der Baugeschichte nähren sich die Gedanken, um den Ort – im doppelten Sinne – in eine fruchtbare Zukunft zu überführen.» Mit diesen Zielsetzungen leiteten wir 2017 unseren Beitrag im vom Kanton Zürich begleiteten Konkurrenzverfahren zum Neubau der Sativa Rheinau ein. Am 1. September 21 wurde der Bau an die Sativa übergeben und kann nun am Samstag den 18. September zwischen 13.30 und 15.30 Uhr frei besichtigt werden. Wir laden alle Interessierten dazu ein.

Stadt und Landschaft denken, Anthologie zur Baukultur

Das wachsende Interesse in der Öffentlichkeit am Baugeschehen könnte Pflege und Erhalt einer hochstehenden Baukultur und die Umsetzung mutiger, einfallsreicher Projekte begünstigen. Doch wie kann man die Bevölkerung zur Debatte einladen? Wie kann man den Fachdiskurs für alle öffnen? Das Architektur Forum Ostschweiz hat dazu mit dem St. Galler Tagblatt eine Artikelserie lanciert, die Beiträge zu Fragen des Bauens monatlich diskutiert. Im zweiten Band werden den Artikeln neben einem einordnenden Aufsatz zwei Interviews zur Seite gestellt. Leichter zugänglich als akademische Essays sollen sie den Diskurs über die Zeitungsartikel hinaus weiter vorantreiben und öffnen. Fragen zum Zustand der Baukultur und der Zukunft der Planung werden ebenso besprochen, wie jene, wie die Klimakrise zu bewältigen ist und die Verdichtung historisch wertvoller Dörfer und Stadtteile gelingen kann. Herausgeber: Elias Baumgarten und das Architekturforum Ostschweiz (PL und Vorsitz Redaktionskommission Rico Lauper), Interview unteranderem mit Astrid Staufer

https://www.triest-verlag.ch/produkte/buch-26/architektur-139/stadt-und-landschaft-denken-2971

Sporthotel, Davos Clavadel

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Mit dem Projekt Phoenix (an)erkennen die Architekten die Qualitäten des bestehenden Sporthotels Clavadel. Sie nehmen die Notwendigkeit des Abbruchs hin, stellen sich die Frage nach der Gültigkeit des Vorgefundenen für das künftige Gebäude und erörtern den Aspekt des Neuen gegenüber dem Vertrauten.
Es gelingt ein überzeugender und angemessener Beitrag für den Ersatzbau, der auf selbstverständliche Art und Weise die Identität des Ortes in ihrer Fern- und Nahwirkung beizubehalten vermag. Er vereint die charakteristischen Merkmale der Davoser Moderne mit vernakulären Elementen der alpinen Bergwelt und verankert die Architektur in der heutigen Zeit.
(Auszug aus dem Jurybericht, Davos, 05. Oktober 2020)