Büroprofil
Staufer & Hasler Architekten wirken in einem Team mit vielfältigen Hintergründen und Erfahrungen: Rund 60 Mitarbeitende (40 ArchitektInnen, zahlreiche ZeichnerInnen, BIM-ExpertInnen, Bauleiter und Baumangerinnen, Administrationsmitarbeitende und zwei Schreiner in der eigenen Modellwerkstatt, die seit Bürogründung ein Scharnier in der selbstentwickelten Methode des Simultanen Entwerfens darstellt) engagieren sich mit hohem Qualitätsanspruch für eine lebendige Baukultur. Die Projektarbeit ist auf die Schweiz fokussiert und tritt in wechselseitig befruchtende Beziehung mit internationaler Lehrtätigkeit und Forschung.

BÜROENTWICKLUNG
1994 gründeten Astrid Staufer und Thomas Hasler Staufer & Hasler Architekten. In den folgenden Jahrzehnten können zahlreiche Bauten realisiert werden und das Team wächst auf über 60 Mitarbeitende an. Heute besteht die Geschäftsleitung aus fünf Mitgliedern und ist um Associé(e)s und GL-Pools erweitert, in denen weitere Mitarbeitende ihre Expertise in Fokusthemen einbringen und Teilverantwortungen in den Bereichen Entwurf, Prozesse und Infrastruktur übernehmen.

SPEKTRUM
Aussergewöhnlich ist das breite Spektrum an unterschiedlichen Baugattungen und Massstäben: Es umfasst öffentliche Schul-, Verwaltungs-, Gesundheits-, Sport- und Kulturbauten ebenso wie den Wohnungsbau und reicht von Stadtplanungen bis hin zur Bauausführung. Dabei liegt der Fokus bewusst auf der Schweiz, um Projekte mit umfassendem Kontextwissen ganzheitlich leiten und ausführen zu können, oft inklusive Kostenplanung und Bauleitung – und stets im Dialog mit den lokalen Handwerkskulturen.

BAUMANAGEMENT
Wo dies möglich und sinnvoll ist, übernehmen Staufer & Hasler Architekten auch das volle Spektrum an Baumanagement-Aufgaben. Durch den direkten Draht im eingespielten Team sind Planung und Baumanagement wirksam verzahnt, was Stufengerechtigkeit, Kosteneffizienz und Terminkontrolle sowie die gestalterische und bauliche Qualität massgeblich steigert. So entsteht im interaktiven Austausch der Teildisziplinen und im Dialog mit den Ausführenden Architektur, die bis ins Detail konsequent umgesetzt ist.

STADTPLANUNG
Stadtplanung bedeutet, die Stadt von gestern und heute zu verstehen, um sie für eine nachhaltige und lebendige Zukunft zu gestalten. Eine tiefe Verwurzelung im kulturellen und sozialen Kontext ist hierbei entscheidend. Statt standardisierte Lösungen anzuwenden, setzt Staufer & Hasler auf Instrumente, die auf einem sensiblen Verständnis für den Ort und die dort lebenden Menschen beruhen.

LEHRE UND FORSCHUNG
Staufer & Hasler engagieren sich seit Jahrzehnten in Forschung und Lehre (ETHZ, EPFL, zhaw, TU Wien), in Kommissionen und Gremien sowie als Jurorinnen und Experten für die Baukultur. Forschung tritt mit Projektarbeit, Projektarbeit mit Lehrtätigkeit in Beziehung. 2015 erhielten die Gründungspartner dafür gemeinsam den Prix Meret Oppenheim des Bundesamtes für Kultur.

ARBEITSMETHODEN
In Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis entwickeln Astrid Staufer und Thomas Hasler die Methode des synchronen Entwerfens, in der die Arbeit an der Zeichnung, am Modell und am Text in eine ständig springende, sich gegenseitig befruchtende Wechselwirkung tritt. Aussergewöhnlich ist die Bedeutung der Sprache im Entwurfsprozess: Suggestiv charakterisierende Texte beschreiben das Wesen des Hauses und geben der Entwurfstätigkeit Orientierung.

NACHHALTIGKEIT
Sorgfalt im Entwerfen und gründliche Analyse als eigentliche Basis von Nachhaltigkeit: Ökologische und gesellschaftliche Aspekte werden tiefgreifend durchleuchtet und der sorgsame Umgang mit dem Bestand ist massgeblicher Teil des verantwortungsvollen Schaffens von Neuem. Dem selbst entwickelten Konzept der radikalen Symbiose folgend, entstehen dabei nicht minder expressive Gebäude mit neuen tektonischen Ausdrucksformen.

STANDORT
Seit 1994 operieren Staufer & Hasler Architekten in ihrer „Denkwerkstatt“ im Eisenwerk Frauenfeld sowie projektbezogen im Zürcher Nebenbüro. Der spezielle Ort, das Pendeln im Gegenstrom für viele Mitarbeitende, das Ankommen und Zusammenkommen bewirken eine besondere Art von Konzentration und fokussierter Zusammenarbeit. Der direkte Austausch mit der (ost-) schweizerischen Handwerkskultur befruchtet die Entwurfstätigkeit.

BÜRORÄUMLICHKEITEN
Auf mehreren Ebenen fügen sich Büros, Sitzungszimmer, die Modellwerkstatt und Aufenthaltsbereiche von Staufer & Hasler ins Eisenwerk. Die ehemalige Schraubenfabrik wurde 1984 von der Genossenschaft Eisenwerk übernommen und seither sanft umgebaut von Antoniol + Huber, Peter Märkli und Staufer & Hasler. Sie beherbergt u.a. eine Schreinerei, Schlosserei, eine Beiz, ein Theater und Wohnungen. Im gemeinschaftlich genutzten Garten treffen sich die Mitarbeitenden unter der grossen Linde oder im Schatten der Kastanien zum Zmittag, Kaffee oder Freitagsbier.