Lehre & Forschung
Staufer & Hasler Architekten engagieren sich seit ihrer Gründung in Forschung und Lehre. Nachdem Astrid Staufer und Thomas Hasler der Universität Genf, am Technikum Winterthur und später an der zhaw Winterthur, an der ETH Lausanne und an der ETH Zürich gelehrt und geforscht hatten, übernahmen sie 2011 eine gemeinsame Professur an der TU Wien. Der dortige Forschungsbereich Hochbau und Entwerfen wird heute von Astrid Staufer geleitet. Forschung und Lehre treten mit der Projektarbeit stets in wechselseitig befruchtende Beziehung.

Technische Universität, Wien
Die Lehre am Forschungsbereich Hochbau und Entwerfen umfasst das Wahrnehmen, Begreifen und Darstellen von Baukonstruktion in ihren vielseitigen Zusammenhänge. Das Studium der Konstruktions- und Architekturgeschichte wird als elementare Grundlage und schöpferischen Fundus für Erneuerungen und Übersetzungen in die Zukunft verstanden. Entwurfsmethoden, die der Komplexität heutiger Bauaufgaben und den aktuellen Herausforderungen in der Baukultur angemessen sind, werden trainiert und erforscht. Über die drei Forschungsplattformen Transformation, Hybride und Materialsuffizienz werden Fragestellungen aus der Praxis in die Lehre eingespeist und empirisch ausgelotet, die gewonnenen Resultate in der Forschung ausgewertet und über Publikationen in die Praxis zurückgespielt.
Prof. Astrid Staufer, Leiterin Forschungsbereich Hochbau und Entwerfen 2011 – 2015 / seit 2023
Dr. Prof. em. Thomas Hasler, Leiter Abteilung Hochbau und Entwerfen 2015-2023
Doppelprofessur Staufer & Hasler am Institut Architektur und Entwerfen seit 2011

Zürcher Hochschule für angwandte Wissenschaften, Winterthur
Gegründet als Drehscheibe und Labor zur Untersuchung von entwerferisch-konstruktiven Zusammenhängen, widmet sich das Institut Konstruktives Entwerfen von Anbeginn an dem «Synchronen Entwerfen» als konstant zwischen den unterschiedlichsten Massstäben springende Entwurfsmethodik. Architektur wird auch stets als fachbereichsübergreifende Disziplin verstanden: Basierend auf einem generalistischen Berufsbild verbindet sie breit gefächertes Wissen mit interdisziplinärer Kooperation.
Prof. Astrid Staufer, Institut Konstruktives Entwerfen, Dozentin1997-2001 (TWI), Dozentin und Zentrumsleiterin 2004-2007, Institutsleiterin 2015 – 2022, Co-Leiterin Institut Konstruktives Entwerfen 2018-2022

EPF Lausanne, Faculté ENAC | Atelier Labex (Laboratoire de l'expression), Lausanne
In der gemeinsamen Professur an der EPFL vertieften Astrid Staufer und Thomas Hasler am Institut d’Architecture die an der ETHZ weiterentwickelte Methodik des synchronen Entwerfens (projet simultané). In experimenteller Form eignen sich die Studierenden das Wahrnehmen, Beschreiben und Darstellen von Raum und Form sowie das stete Springen zwischen Zeichnung, Modell und Text an, um zu einem architektonisch-konstruktiv fundierten Ausdruck zu gelangen.
Prof. Astrid Staufer und Prof. Thomas Hasler, LABEX – Laboratoire de l’expression, Atelier für Architektur und Konstruktion 2007-2011

Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich | D-ARCH
In den 1980er und 90er-Jahren forschten Thomas Hasler und Astrid Staufer u.a. am Institut für Geschichte und Theorie (gta) unter der Leitung von Werner Oechslin zur Entwurfsmethodik von Protagonisten der Nachkriegsmoderne: Thomas Hasler mit Markus Peter zum deutschen Kirchenbauer Rudolf Schwarz und Astrid Staufer mit Marcel Meili zum Werk des Mailänder Architekten Luigi Caccia Dominioni.
Als Gastdozenten entwickelten sie später für den 3. und 4. Jahreskurs die Methodik des Synchronen Entwerfens weiter und ereiterten diese um den Aspekt einer simultan gesteuerten Zeichnungs-, Modell- und Textarbeit.
Thomas Hasler und Astrid Staufer, Gastdozentur für Architektur und Konstruktion, 2002 – 2004


Technikum Winterthur
Aus dem schweizweit ersten Technikum, gegründet 1874, ging das Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen hervor. … Gründung IKE, Leitung / Lehre Astrid.

Université de Genève
Das Institut d’Architecture der Universität Genf war in den 1990er-Jahren unter der Leitung von Bruno Reichlin europäischer Vorreiter in der Lehre und Forschung zum Erhalt der Architektur des 20. Jahrhunderts. In diesem Kontext entwickelte Thomas Hasler ein zweisemestriges Studio, in dem sich die Studierenden bereits 1999 intensiv mit Umbauen und Weiterbauen und insbesondere mit der detaillierten Studie des städtebaulichen Kontexts der zu bearbeitenden Gebäude auseinandersetzten.
Atelier Thomas Hasler, 1999-2000.