Université de Genève


Das Institut d’Architecture der Universität Genf war in den 1990er-Jahren unter der Leitung von Bruno Reichlin europäischer Vorreiter in der Lehre und Forschung zum Erhalt der Architektur des 20. Jahrhunderts. In diesem Kontext entwickelte Thomas Hasler ein zweisemestriges Studio, in dem sich die Studierenden bereits 1999 intensiv mit Umbauen und Weiterbauen und insbesondere mit der detaillierten Studie des städtebaulichen Kontexts der zu bearbeitenden Gebäude auseinandersetzten.
 
Atelier Thomas Hasler, 1999-2000

Espazium: Zur Lehre am Institut d’architecture der Universität Genf (bis 2009), FR

Bauen im Bestand

Lehre

Bereits im Studienjahr 1999-2000 beschäftigten sich die Studierenden im Atelier «Sauvegarde du patrimoine bati» von Thomas Hasler mit dem Erhalt und der Transformation von Gebäuden der Moderne. Im ersten Semester analysierten sie den städtebaulichen und historischen Kontext ausgewählter Wohngebäude, deren ursprüngliche Pläne und jetzige Situation. Im zweiten Semester entwickelten sie in einem konkreten Projekt Strategien des Erhalts und Weiterbauens. (Karte mit den zu untersuchenden Gebäuden von Georges Addor, Maurice Braillard, Marc-Joseph Saugey / Zoom-in Maurice Braillard, Maison Ronde).